Wildtierzentrum Saarburg
 

GEFAHRENQUELLEN

Die meisten Tiere werden indirekt durch uns Menschen verletzt. Stracheldrähte, Weidezäune, Stromleitungen, Fensterscheiben, Straßen- und Schienenverkehr sowie Windkraftanlagen. Gefahren, die Tiere nicht einschätzen können.

Leider kommt es immer häufiger vor, dass Wildtiere im Straßenverkehr verletzt oder getötet werden. Oft handelt es sich hierbei um Jungtiere, die noch keine Erfahrungen mit den herrschenden Gefahren gemacht haben. Oder ein Muttertier wird beim Überqueren der Straße getötet. Die Jungtiere wären damit dem Tod geweiht. Häufig werden sie daraufhin am Straßenrand gefunden.

Handelt es sich um jagdbares Wild, muss der zuständige Jagdpächter informiert werden. Im Wildtierzentrum bekommen die Tiere noch eine Chance auf ein Überleben. Immer wieder werden aus diesem Grund junge Wildkatzen oder auch Greifvögel zur Pflegestation gebracht. Dort heißt es dann nach der Versorgung potentieller Verletzungen den jungen Pflegling mit viel Geduld an die Fütterung durch den Menschen zu gewöhnen. Ist der Versuch von Erfolg gekrönt, müssen die Jungtiere in regelmäßigen Abständen von Hand gefüttert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass Wildtiere nur so viel Kontakt zum Menschen bekommen dürfen, wie unbedingt notwendig, damit die Auswilderung gelingen kann. Denn zahme Wildtiere können nach ihrer Auswilderung wiederum zur Gefahr für den Menschen werden.

Mit viel Geduld und einem Quentchen Glück werden die verwaisten Wildtiere schließlich erwachsen und können, wenn möglich auch wieder ausgewildert werden.

Monokulturen

26Monokulturen lassen keine Artenvielfalt zu

Netze über Feldern und Weinbergen

23Wenn im Spätsommer die Weinberge mit Netzen abgedeckt werden, wird das oft vielen Tieren zum Verhängnis und der Weinberg zur tödlichen Falle. Hängen die Netze bis zum Boden, verenden auch viele Bodenbewohner wie z. B. Igel, Kaninchen u.v.m.

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Für diese junge Amsel kam leider  jede Hilfe zu spät.

25 Dieser jungen Amsel konnte geholfen werden. Als sie aus dem Netz befreit wurde konnte sie direkt frei gelassen werden.

Stacheldraht

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Stacheldraht ist für viele größere Wildtiere gefährlich.

Verglaste Fassaden

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Verglaste Fassaden, Balkone und große Glasscheiben sind für viele unerfahrene Wildtiere sehr gefährlich. 

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Straßen & Strom

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Straßenverkehr und Stromleitungen fordern sehr viele Opfer.

Verletztes Tier gefunden
Was tun?

Melden Sie sich bei uns telefonisch!
Tel.: 06581/99 600 10
Nutzen Sie ggf. auch den Anrufbeantworter. E-Mails werden nicht zeitnah beantwortet. Außerhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich bei verletzten Tieren bitte an eine Notfallpraxis.

was Sie selber tun können...

Wer wir sind
und was wir machen

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für hilfebedürftige Wildtiere engagiert. Jährlich werden ca. 1500 heimische Wildtiere aus rund 60 Arten aufgenommen und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tierärzten gesund gepflegt und für ein Leben in Freiheit fit gemacht. 

mehr über uns ...

Ihr Kontakt
zu uns

Wildtierzentrum Saarburg - Wiltingen
Am Engelbach 1, 54439 Saarburg    

Tel.: 06581/99 600 10
Erreichbarkeit  8 - 19 Uhr

© 2019, Wildtierzentrum Saarburg - Wiltingen

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